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Was Ihre Kamera in die RAW-Datei schreibt
- Seriennummer des Gehäuses, oft auch des Objektivs.
- Der im Menü eingetragene Besitzer- oder Künstlername und Copyright.
- Aufnahmedatum und -zeit, auch in Kopfdaten und Vorschaubildern.
- GPS-Position, wenn Kamera oder gekoppeltes Handy sie liefern.
- Eingebettete JPEG-Vorschauen, die eigene Metadaten tragen können.
Was wir geprüft haben
Mit echten Beispieldateien von Canon (CR2, CR3), Nikon (NEF), Sony (ARW) und einem iPhone-ProRAW (DNG) haben wir die Sensordaten vorher und nachher Byte für Byte verglichen: sie waren identisch. Bei Canon fanden wir die Seriennummer zusätzlich an einer undokumentierten Stelle und haben sie dort ebenfalls genullt. Beim iPhone steckte eine zweite Kopie der GPS-Daten im eingebetteten Vorschau-JPEG; sie wird mitbereinigt.
Was wir nicht versprechen
Nikon verschlüsselt Teile seiner Herstellerdaten mit der Seriennummer als Schlüssel. Sie bleibt deshalb stehen und wird im Bericht genannt: Eine NEF endet bei „1 Feld übrig“. Sony speichert Teile verschlüsselt; ist dort eine Seriennummer nicht änderbar, steht das im Bericht. „Verified clean“ erscheint nur bei null Resten.
Ablauf
- RAW-Datei auf die Seite ziehen.
- „Bereinigen“ drücken: Upload und Verarbeitung auf unserem Server.
- Bericht lesen und die saubere Datei laden.
RAW-Dateien sind groß und brauchen ExifTool, darum laufen sie über unseren Server. Das Original wird nach Abschluss gelöscht, die Kopie nach 15 Minuten. Die Dateigröße ist je Tarif begrenzt; manche aktuelle Kameras liefern Dateien über 25 MB.
Welche Formate?
CR2, CR3, NEF, NRW, ARW, DNG (auch ProRAW), RAF, ORF, RW2, PEF, SRW und TIFF.
Ändert sich das Bild?
Nein, die Sensordaten bleiben bitgleich.
Ist die Seriennummer weg?
Bei Canon ja, bei Nikon bleibt sie bewusst. Der Bericht sagt es.
Wird die Datei hochgeladen?
Ja, RAW lässt sich nicht im Browser bereinigen. Das Original wird nach dem Auftrag gelöscht.